Der typische Fall: gealterte Wellendichtringe
Ölverlust an gealterten Wellendichtringen gehört etwa beim G50 und beim 964-Getriebe zu den typischen Fällen, die bei uns auf der Werkbank landen. Auch das beste Serien-Getriebe ist nach dreißig Jahren ein Fall für die Werkbank.
Bei Hinterachsen und Hinterachsdifferentialen zeigt sich das gleiche Bild: Ölverlust und Spiel nach Jahrzehnten ohne Revision treten dort häufig gemeinsam auf.
Warum ein Blick ins Ganze dazugehört
Ob es mit neuen Dichtringen getan ist, zeigt sich erst bei der Zerlegung — vorher lässt sich der Zustand von Lagern, Gangrädern und Triebsatz nicht beurteilen. Deshalb wird bei der Revision nach Werksvorgabe nicht nur abgedichtet: Das Getriebe wird vollständig zerlegt, alle Lager, Synchronisierungen und Schaltelemente werden geprüft, der Triebsatz wird eingemessen. Jedes Teil wird gereinigt, geprüft und vermessen — erst auf dieser Basis lässt sich sagen, was wirklich nötig ist.
Für Hinterachsdifferentiale — mit oder ohne Sperre — gibt es die Generalüberholung zum Festpreis, inklusive Einmessen des Triebsatzes nach Werksvorgabe.
Dichtheit wird geprüft, nicht vermutet
Nach jeder Revision läuft das Getriebe auf unserem Prüfstand: Alle Gänge werden geschaltet, die Laufruhe des Achsantriebs beurteilt, Dichtheit und Geräuschbild geprüft. Erst danach wird verpackt und verschickt — einbaufertig, mit Foto-Dokumentation der Arbeiten und Ihren getauschten Altteilen.
Der Weg zu uns: Getriebe ausgebaut einschicken — den Rest übernehmen wir, vom verbindlichen Angebot nach der Zerlegung bis zum Rückversand.